![]()
|
Voller Kontraste ist die nach Elba größte Insel des Archipels. Im
Hafenstädtchen Giglio Porto, in Campese und an den Stränden der
Nordküste tobt im Sommer ein fast schon Adriaartiges Badeleben mit
Diskos, Imbissbuden und Bars, aber auch guten Restaurants.
|
||||
![]()
|
Das milde Klima und die sanften Sitten lobte Napoleon an der Insel, auf die er sich nach seiner Absetzung 1814 zurückzog. Das muss sich herumgesprochen haben, denn heute ist die mit 223 Quadrat- kilometern Fläche und 30000 Einwohnern weitaus größte Insel der Toskana ein beliebtes Ferienziel, speziell bei Deutschen. Die wildromantische Insel Elba mit ihrer betörend duftenden Flora und ihren reizvollen Bergdörfern lädt zu ausgiebigen Wanderungen ein. Den Reisenden, die ein weniger anstren- gendes Programm bevorzugen, bieten sich verträumte Buchten und ein türkisblaues Meer zur Erholung an. Elba bietet Bettenburg-Buchten und lauschige Strände, Fischerdörfer, Weinbaugebiete und beste Sportmöglichkeiten (besonders lohnend: Segeln und Tauchen). Und natürlich, als Sightseeing-Highlight die Napoleon-Villa oberhalb von Portoferraio. Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels, die drittgrößte italienische Insel und sie liegt Europa am nächsten. Sie ist 10 km vom Festland entfernt und hat eine Ausbreitung von 224 Quadratkilometern; eine Küstenlänge von 147 km; während das asphaltierte Straßennetz insgesamt 190 km beträgt. Im Winter beträgt die Einwohnerzahl ca. 32.000 Personen und es gibt 8 Gemeinden. Elba erreicht man mit Autofähren, deren Fahrzeit ca. eine Stunde beträgt, oder aber mit dem schnelleren Tragflächenboot welches ca. 45 Min. braucht. Bevorzugt von europäischen Touristen, speziell Deutschen, bietet die Insel Elba moderne und gut ausgestattete Strukturen an. Abgesehen von den Naturschönheiten und einem wundervollen Meer mit über 10 km Sandstränden, 4 km Kiesstränden und 3 km begehbarer Felsküste für Badegäste, findet man auf Elba verschiedene Sportanlagen, Swimming-Pools, Golf, Reitställe, Spielparks für große und kleine Leute, Trekking usw... Wie sagen die Toskaner: Isola dell Elba, Land unter mit Start der Feriensaison (Anfang Juli). Die Insel taucht erst wieder auf am Ende der Feriensaison (Mitte September), da so viele Menschen in dieser Zeit auf der Insel sind.
|
||||
|
|
|
Auf
Capraia gibt es keine Strände, keine Straßen, keine Disko und keinen
einzigen Mountainbike-Verleih. Wieso vermehrt sich die Bevölkerung der
bergigen Insel im Sommer dennoch von 100 auf 2000?
|
|||
|
|
Nicht
einmal Alexander Dumas dürfte heute einen Fuß auf die Insel setzen,
die er mit seinem Roman >Der
Graf von Montecristo<
weltberühmt gemacht hat. Seit 32 Jahren ist das bergige Inselchen ein
biogenetisches Naturreservat, der Besuch lediglich Forschern und
Schulklassen gestattet. Wo im 6. Jahrhundert der Heilige Mamiliano einen
gefährlichen Drachen besiegte und später die Savoier Könige zur Jagd
bliesen, leben heute nur einige Waldhüter und Hunderte von Wildziegen,
die es anderswo in Italien nicht gibt.
|
||||
|
Geformt wie ein
Frühstückshörnchen liegt die mit duftender Macchia bewachsene
Felsklippe vor Giglio im Meer. Sie ist komplett in Privatbesitz, viele
Italiener haben hier ihre Ferienresidenzen.
|
||||
|
Mit gerade mal zwei
Quadratkilometer Fläche ist sie die kleinste der Inseln und ein richtiges
"Schmuckkästchen der Natur". Auch "Smaragd" wird sie
ihrer üppigen, mit Steineichen durchwachsenen Vegetation wegen von ihren
Liebhabern genannt. Im Mittelalter hatten hier zunächst Benediktiner- und
später Kartäusermönche ihre Einsiedeleien. Heute ist Gorgona komplett
in Staatsbesitz, bewohnt wird die Insel allein von den Häftlingen des
örtlichen Gefängnisses sowie dem Aufsichts- personal. Besuchen kann man
Gorgona nur im Rahmen eines eintägigen, geführten Rundgangs, der
mindestens 15 Tage vorher angemeldet werden sollte.
|
||||
|
Übersetzt heißt Pianosa >Platte<, der Name passt: Ein flaches, sandiges Dreieck ist die Insel. Im 19. Jahrhundert wollte Napoleon sie von seiner Residenz Elba aus landwirtschaftlich nutzen; von den 1000 Olivenbäumen, die er pflanzen ließ, stehen heute noch 300. Später wurde Pianosa erst in eine Strafkolonie verwandelt und danach zur Basis für ein Hochsicherheitsgefängnis. Erst seit 1999 steht die Insel mit ihrem entzückenden Hafen und dem winzigen borgo wieder Besuchern offen - wenn auch nur für geführte Touren.
|
||||
|
Familie Dittrich mailto:dittrich@fewo-alta-maremma.com Copyright © 2002 [Alta Maremma s.n.c.]. Alle Rechte vorbehalten. Stand: 25. February 2008 |